Wache

Warforged Cleric (Forge Domain)

Description:

Wache ist ein typischer Warforged. Für Krieg geschaffen. Groß und massiv.

Waches Körper wird von Ranken aus dunkelbraunen, massivem Leder zusammengehalten. Diverse Stellen seine Körpers werden durch stahlfarbene Metallplatten bedeckt.

Die stellen seine Körpers die nicht verdeckt sind werden durch seine Rüstung geschützt. Warforged verschmelzen mit ihrer Rüstung und Wache ist mit einer Kettenrüstung verschmolzen. Wenn man die Ringe der Rüstung genauer ansieht, kann man erkenne das einige zu Dreiecken umgeformt wurden.

Wache Gesicht ist ohne besonder Merkmale, nur eine Lange “Augenbraue” trennt sein Gesicht von seiner Schädeldecke. Die Schädeldecke ist eine massive Metallplatte die seine Ghulra trägt.
Seine Augen sind leeren Augenhöhlen mit einem weiß-bläulichem Leuchten.

Bio:

Erschaffen während der 960er Jahre des Krieges, gebaut in einer geheimen Schmiede in Whitehearth in von Breland besetzten Kyra. Wache gehört zu einer frühen Generation von Warforged-Prototypen die erstmals vor ungefähr 30 Jahren hergestellt werden, bevor deren Herstellung (um 980) automatisiert wurde. Wache ist noch eine echte Handarbeit und sein Schöpfer ist Aarren d’Cannith.
Ersten Erinnerungen nach seiner Entstehung sind bruchstückhaft, da er noch kein Bewusstsein hatte, geschweige denn einen freien Willen:
Er wusste das Haus Cannith und seine Mitglieder seine Meister waren. Mehr noch sie waren seine Schöpfer. Unter ihrer Führung lernte Wache seine ersten Fähigkeiten: Sprechen, Handeln, Gehorschen. Später lernte er den Umgang mit Waffen, erst seine Händer später einfache Waffen wie Keulen. Er wurde recht gut im Umgang mit der Keule und dem Schild. Und er benötigte diese Erfahrungen, denn er wurde jeden Tag geprüft. Arren d‘Cannith baute eine Söldnerarmee. Und nur die Besten der Besten warne Teil dieser. Um diesen Teil auszusortieren, wurden Regelmäßige Kampfspiele veranstaltet. Kompanien oder Regimenter von Warforged gegen andere Warforged.
In diesen Schlachten wurde bis zum „Tod“ gekämpft. Was auch immer Tod sein mag. Wache lernte durch andere Warforged das der „Tod“ ein Ende aller Funktionen bedeutete. Für Wache war dies ein Schock. Ein Ender aller Funktionen bedeutete für ihn ein Ende allen Lernen, allen Erfahrens. Diese Leere, dieses Nichts ließ Wache das erste Mal Angst verspüren.
In den Schlachte befolgte Wache die Befehle seiner Meister, ihre Anweisungen waren wie Gesetze für ihn. Damals hatte er kein großes Verständnis von Gut und Böse: Gut war es Erfolg zu haben, die Schlacht zu gewinnen, den Gegner zu besiegen. Böse war die Niederlage, die Scham den Meistern nicht gerecht zu werden. Diese Einstellung war von Haus Cannith fokussiert wurden, nur so konnten gute Söldner ausgebildet werden. Für die Warforged waren die Meister ihr ein und alles, ohne sie konnten sie sich kein Leben vorstellen. Ohne Meister warne sie Orientierungslose.
Wache erfuhr in seiner Zeit das mit neuern Modellen seiner Art, Experimente durchgeführt wurden.
Er lernte den einigen Magienutzer wurden. Wache kannte Magie, mit ihr wurde er geschaffen, es war nichts Besonderes für ihn. Er war jedoch beeindruckt was dieser Magienutzer auf dem Schlachtfeld erreichen konnten.
In der wenigen Freizeit zwischen Kampfsimulationen und Todesduellen, versuchte sich Wache an der Reperatur von kleinen Schäden an anderen Warforged, größere Schäden konnten jedoch nur die Artificer durchführen. Viele besiegte Warforge wurden zerlegt und als Ersatzteile in die Überlebenden eingebaut. Weiterhin war Wache begabt in der Schmiedekunst, er nutze seine Fähigkeiten und Waffen in Stand zu halten und neuen zu schaffen.

Die Kirche der göttlichen Heerschar wollte eine größere Armee um ihre Priester und Anhänger in den Grenzgebieten zu beschützen. Wache Kompanie war eine der vielen die für diesen Zweck von Haus Cannith an die Kirche verkauft wurden. Waches Kompanie war durch die vielen Kämpfe geschrumpft. Ein kleines Team war jedoch ideal zum Schutz hochrangiger Kirchenmitglieder. Wache erhielt eine kurze soziale Ausbildung über Kirche und Kirchenränge, den Sprachen der Orcs und Goblins. Sein Einsatzgebiet würden die Schattenmarsche werden, das wusste Wache jedoch noch nicht.
Die Sprache Abyssal lernte er direkt von Kirchenabgesandten. Er sollte Fähigkeit haben, Dämonen aus Kyber zu verstehen und ihnen ihre göttliche Strafe in ihren Worten zu übermitteln, bevor er sie vernichtet. Das wurde ihm von den Kirchenabgesandten so gesagt. Praktisch war eher das er somit in die Funktion eines Spähers treten konnte sollte er jemals mit Feinden aus Kyber in Kontakt kommen sollte.

Das hochrangige Kirchenmitglied, dem Waches Kompanie zugeteilt wurde, war ein adliger Hohepriester, Alain Devir. Zu Alains Gefolgschaft zählten einigen Dienern und Kirchenpersonal. Alain bekam eine große Summe Gold und den Auftrag die Kirche in den Schattenmarschen zu vertreten. Alain hingegen sah den Auftrag als Herabstufung seiner Person. Einen adligeren Hohepriester in eine solch zurückgebliebenen Gegend zu entsenden, kam ihm wie eine Beleidigung vor.
Alain suchte sich ein Grundstück in Steinbrück am Schattensee und errichtet mit dem Geld der Kirche ein größeres Anwesen für sich. Wache und seine Kamaraden wurde für die persönlichen Belange des Hohepriesters genutzt und dienten neben der restlichen Dienerschaft als Hauswächter und Leibwachen des Hohepriesters. Die Warforged bekam einen eigenen Ruheraum, eine winzige Kammer an der Seite des Anwesens. Sie besaß kein Bett, jedoch eine kleine Feuerstelle und ein Fenster. Es fanden nur wenige Personen hier Platz.

Im Laufe der Jahre kamen weitere Kriegsgeschmiedete der späteren Generationen in die Region, um die Garnison zu verstärken. Wache und der Hohepriester kamen schnell zu einem schlechten Ruf. Alain nutze seinen Stand um im Dorf und der näheren Umgebung Kirchenleistung zu immensen Preisen zu verkaufen. Wache wurde eher gefürchtet. Seinen bisher geringeren Umgang mit anderen Menschen und die prägenden Ansichten des adligen Alains bezüglich Bettler oder ähnlichem Gesindel führten zu einem Zwischenfall in Steinbrück.
Ein Bande Kobolddiebe überfiel die Kutsche des Hohepriesters auf der Brücke von Steinbrück zur Dammstraße. Wache war wie immer Kutschenführer. Es war deutlich zu sehen das die Kobolde keine Gefahr waren, abgemagert und schlecht bewaffnet standen sie da. Um sie zu verscheuchen reichte schon fast Waches Statur. Alain hingegen sah einen Angriff auf sich selbst und befahl Wache mit den Kobolden kurzen Prozess zu machen. Nachdem die ersten zwei mit kurzen Schlägen schon bewusstlos waren flohen die Anderen. Der Priester befahl Wache sie nicht entkommen zu lassen und Alle zu töten. Wache nutze sein Schild und zerquetschte einen Kobold an der Brückenmauer. Der Einschlag war so heftig das ein großes Stück Mauer herausbrach und bis zum heutigen Tag an diesen Vorfall erinnert. Die unterlegenen Kobolde hatten mit ihrem Angstgeschrei die Aufmerksamkeit der Ritter des Greifenordens auf sich gezogen. Die Ritter sahen wie Wache, wie er den Kobold brutal an der Brückenmauer tötete. Seitdem hatte Wache den abwertenden Beinamen “Das seelenlose Monster”.
Im Laufe der Jahre wurde das Gebiet zunehmend unsicherer. Mehr und mehr Mitglieder der Garnison wurden abgezogen oder desertierten, weil sie glaubten in der Region sowieso auf verlorenen Posten zu stehen. Einzig der Greifenorden blieb standhaft in der Verteidigung der (wohlhabenden) Siedler und gewann auf diese Weise massiv an Einfluss. Zur Belohnung wurden ihnen viele der Kriegsgeschmiedeten aus der Garnison zugeteilt, auch wenn der Orden diese nicht schätzte. Allzu oft kehrten sie von ihren Feldzügen ins Umland nur mit Einzelteilen der Kriegsgeschmiedeten zurück, welche sie mitgenommen hatten. Viele im Umfeld von Alain waren der Meinung, dass der Orden sein Eigentum sinnlos verheizte.
In diesen Jahren begann Wache zudem ein Bewusstsein zu entwickeln. Die Aufmerksamkeit und Bevorzugung von Alain ließ in ihm eine Art Freude aufkommen. Er verspürte aber auch Trauer über den Verlust seine Kameraden, welche von Ausflügen des Greifenordens irreparabel zurückkamen. Er befolgt Befehle von Meistern, weil es die einzige Aufgabe war, in der er einen Sinn sah. Einige andere Warforged, in den Diensten des Ordens, wollten die Freiheit und rebellierten. Wache musste gegen seine eigenen Kameraden kämpfen. Einigen gelang die Flucht. Wache sieht dies als Verrat, er verabscheut Kameraden, die Kamaraden zurücklassen um sich selbst zu retten.
Als die Schattenmarsche von den Königreichen aufgegeben wurden (987), floh auch Alain mit seinem restlichen Vermögen. Währen der Flucht Alain wurden viele Anwesen von verhungernden Dorfbewohnern angegriffen. Wache sollte Alains Flucht sichern und blieb zurück um zu kämpfen. Es waren jedoch zu viele Gegner und Wache wurde ausmanövriert. Um Wache zu überwältigt wurde er unter einer einstürzenden Wand begraben. Wache wurde schwach und Schwarz vor Augen, er hatte Angst. Jetzt würde er die Leere betreten die er so fürchtet. Wache lag unter den Trümmern. Einige Zeit später kam er zu sich. Er war verwundert. Für ihn war ein Augenblick vergangen, als hätte er kurz die Augen geschlossen (was nicht geht denn er hat keine Augenlieder). War er in Stase? Wie war das möglich? Das Anwesen war ruhig, verstaubt. Niemand war zu sehen. Wache rief, es kam aber keine Antwort. Wache begann sich frei zu graben. Es dauerte eine Weile, aber am Ende konnte er aufstehen. Er betrachtete sich: Er war sichtlich beschädigt, seine Metallteile hatten Rost angesetzt.
Er fing an sich zu Reparieren mit Teilen die er im leeren Anwesen finden konnte. Reste seine Kameraden von damals, die von den Rittern des Greifenorden hier abgegeben wurden. Er wusste jedoch das seine Reparaturen nicht denen eines Artificers gleich kamen, er würde sich nie mehr so schnell und agil bewegen wie früher. Wache dachte über die Situation nach.

Er wurde zurückgelassen, wie einen nicht mehr zu brauchenden Gegenstand. Wache war geschockt. Er hatte immer gute Dienste geleistet. War, im Gegensatz zu den anderen Kriegsgeschmiedeten, treu geblieben. Wie konnte er so verstoßen werden? In dem Verlassen Anwesen dachte er über seine bisherige Rolle als Nutzgegenstand von Alain nach. In seinen Gedankengängen entwickelte er eine immer stärkere Abneigung gegenüber dem militärischem Greifenorden und der kirchlichen Institution. Sie waren seine Meister und doch haben sie ihn Aufgegeben. Er war nun bestimmungslos, er hatte keine Aufgabe, kein Ziel. Dieser Gedanke, diese Tatsache trieb Wache fast in den Wahnsinn.
Um sich Abzulenken fing er an den zurückgelassenen Büchern im Anwesen zu studieren. Vielen waren über Glauben, die Kirche und die einzelnen Gottheiten. Das lesen dieser einfachen Bücher ließ Wache über sein bisheriges Leben nachdenken. Bisher diktierte sein Leben der Kampf und die Vorbereitung auf Krieg. Jedoch empfand er dies als verachtenswert, den Kämpfe führten zu Verlust von Kameraden. Jedoch war der Kampf auch nötig, denn hätte er an der Seite seiner Kameraden gekämpft, hätte er sie vielleicht nicht verloren. Kampf und Krieg und dessen Gewalt muss einen Nutzen haben. Er entschloss sich, dass er nur noch zu Verteidigung kämpfen würde, nie würde er andere Schaden zufügen solange seine Kameraden oder er in Gefahr wären.
Während seiner Studien kam ihm jedoch immer wieder der Gedanke seiner neuen Freiheit. Sie bereitet ihm Angst. Zahllose Möglichkeiten stände ihm offen. Ohne einen Meister, konnte er sich für keinen Weg entscheiden. Er brauchte eine Richtung und Grenzen an die er sich halten konnte.
Je mehr er las, desto mehr fand er eine Art Meister im Glauben. Er gab ihn eine Richtung, ein Verhalten vor. Er entschied sich im Anwesen zu bleiben und mehr zu studieren. Tagsüber las er, nachts streifte er durch die Stadt, reparierte Teile des Anwesens oder baute sich selbst um.
Alleine Waches Anwesenheit in der Nacht senkte die Verbrechensrate in der Stadt. Die verbliebenen Anwohner und der Greifenorden sahen ihn als inoffizielle Stadtwache. Einzelne Ritter kannte Wache von früher. Sein Aufenthalt in dem adligen Anwesen missfiel vielen von Ihnen, aber er wurde geduldet, da er nachts das einfache Pack fernhielt. Wache war meistens Abend oder nachts unterwegs, so entging er den Misttrauen des Ritterorden und der Strafenden blicke der Bewohner. Diese hatten ihn, als Warforged, immer noch in Verbindung mit den Schrecken des Krieges.
Mit wenigen Bürgern hatte er Kontakt, mit einem Ritter und ein paar Anwohnern spielte er Würfel:
Mathukka – Besitzer einer Kampfarena,
Schemel – ein Kobolddiener von Alain der sich all die Jahre versteckt hatte,
Norn – ein Ritter des Greifenordens, einer der Älteren im Dienste, jedoch nicht in hoher Position und eindeutig Spielsüchtig
Ossul – sein Knappe.

Von diesen Bürgern erfuhr Wache auch das mittlerweile fast 10 Jahre vergangen waren, das Alain geflohen ist.

Während seiner Studien kam Wache die Frage nach einer Seele auf, hatte er eine Seele? Er war sich nicht sicher. Der Glaube sagt jedes gotttreue Wesen hat eine Seele. Könnte der Glauben eine Antwort haben?
Fast alle Bücher im Anwesen sind über die göttliche Heerschar. Sie beschreiben sie als Familie und Kameraden die im Kampf gegen Dunklen Sechs sind. Unterbewusst nahm der die göttlichen Herrscher als seine neuen Kameraden an. Er hatte so viel über sie gelesen das er meinte sie schon ewig zu kennen. Er wollte mit ihnen Kämpfen, sie schützen. Doch für dies benötigter er eine Seele um ihnen in Dolurrh zu begegnen. Wache dachte er könnte sich über Glauben und „gute Taten“ eine Seele verdienen. Wache würde es zu seinem Ziel machen herauszufinden ob er eine Seele besitzt um jeden Preis. Und sollte er keine besitzen würde alles tun um eine zu erhalten. Innerhalb der göttlichen heerscharf ans Wache besonderes Interesse in Onatar.
Onatar, als Gott des Handwerks und der Schmiede sowie des Feuers, musste an Waches Entstehung beteiligt sein, denn schließlich wurde Wache im Feuer einer Schöpfungsschmiede geschmiedet und ist somit ein Wunderwerk der Handwerkskunst.
Außerdem inspiriert Onatar die Sterbliche Waffen und Werkzeuge zu bauen und Warforged waren eindeutig ein Abbild dessen. Sein erster Dienst für Onatar war der Wiederaufbau der Schmiede des Anwesens im Stile eines Schreines für Onatar. Onatar will den Sterblichen helfen oder ihnen zeigen wie sie sich selbst helfen können. Als neugefundener Kleriker Onatars, wollte Wache ebenso handeln er würde die Leidenden reparieren und die Hilflosen unterstützen. Wenn er diesem Pfad folgt könnte Onatar ein Fürsprecher für ihn sein innerhalb der Heerschar sein.

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